Kopfschmerzen und Schmerzen ganzheitlich betrachtet
Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden im Alltag. Um den Tag zu bewältigen und weiter funktionieren zu können, greifen viele Menschen schnell zu Schmerzmmitteln, um den Schmerz möglichst rasch loszuwerden.
Dabei kann es hilfreich sein, Kopfschmerzen besser zu verstehen, statt nur Tabletten zu nehmen, um den Schmerz zu unterdrücken.
Denn unser Körper sendet durch Schmerzen Signale, erspricht sozusagen mit uns.
In der ganzheitlichen Betrachtung lohnt es sich daher, neben körperlichen auch emotionale und mentale Faktoren mit einzubeziehen.
In diesem Beitrag schauen wir uns an, warum wir überhaupt Schmerzen haben, welche möglichen Ursachen in Frage kommen und was es mit „psychosomatischen Kopfschmerzen“ auf sich haben kann.
Schmerz ist ein wichtiges Signal des Körpers.
Schmerzen weisen uns darauf hin, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Deshalb ist es sinnvoll, bei länger andauernden oder immer wiederkehrenden Schmerzen genauer hinzuschauen und den Ursachen auf den Grund zu gehen.
In der naturheilkundlichen Praxis betrachten wir deshalb nicht nur körperliche Aspekte, sondern auch auf die Lebensumstände.
Der Körper will uns nicht ärgern und der Schmerz oder das schmerzende Körperteil ist auch nicht „böse.“ Oft haben wir das schon in der Kindheit gelernt: das Knie, das wehtuth, ist „böse“ oder Schmerz muss unterdrückt werden: „ein Indianer kennt keinen Schmerz.“
Dabei kann der Schmerz eine wichtige Botschaft sein. Manchmal macht er uns auf Dinge aufmerksam, die wir vielleicht schon länger ignorieren.
Warum Schmerzen nicht nur körperliche Ursachen haben
Neben körperlichen Ursachen, wie
- Verspannungen
- Flüssigkeitsmangel
- hormonellen Veränderungen
- Fehlhaltungen
- Entzündungen
können Schmerzen auch mit anderen Faktoren zusammenhängen.
Zum Beispiel mit - Stress
- Überforderung
- innerer Druck
- zu viel Verantwortung
- ständiges Gedanken kreisen
- sich Sorgen machen
- alles perfekt machen zu wollen
Oft ist es nicht nur ein einzelner Faktor, sondern ein Zusammenspiel verschiedener Einflüsse.
Wenn emotionale Belastungen eine Rolle spielen
Ich ein Berinnere mich an ein Beispiel aus meinem Bekanntenkreis: ein Mann litt lange unter Rückenschmerzen. Sein Chef behandelte ihn, vorsichtig ausgedrückt, nicht besonders wertschätzend. Nach einigen Monaten wechselte er innerhalb der Firma in eine andere Gruppe. Zu einem Chef, der ihn in seinem Team haben wollte. Von da ab waren auch die Rückenschmerzen Geschichte.
Als ich das hörte, war ich noch lange keine Heilpraktikerin. Trotzdem war es für mich ein echtes Aha- Erlebnis zum Thema Schmerzen und mögliche Ursachen.
Manchmal trägt der Körper etwas, was eigentlich auf der emotionalen Ebene zu schwer geworden ist.
Wann es sinnvoll sein kann, genauer hinzuschauen
Wenn die Schmerzen immer wieder kommen, wenn keine klare Ursache gefunden werden kann, wenn Stress, Überforderung und emotionale Belastung eine Rolle spielen könnten.
Wie läuft das in meiner Praxis ab?
Zu Beginn arbeite ich mit der Antlitzdiagnose, d.h., ich schaue im Gesicht nach Zeichen,die Hinweise darauf geben können, welche Organsysteme möglicherweise beteiligt sind.
Dann erfolgt ein ausführliches Anamnesegespräch, über die aktuellen Beschwerden, die Lebenssituation, den Lebensstil, die (Krankheits-) Vorgeschichte und aktuelle und vergangene Belastungen.
Zusätzlich kann auch die HRV Messung (Herzratenvariabilitätsmessung) sinnvoll sein . Sie kann Hinweise auf die aktuelle Stressbelastung geben und auch darauf, wie gut der Körper mit dem Stress umgehen kann.
Gegebenenfalls noch Lkönnen auch Laboruntersuchungen veranlasst werden, beispielsweise eine Untersuchung der Darmflora oder des Hormonhaushalts.
Mögliche naturheilkundliche Ansätze in meiner Praxis
Auf Basis der Ergebnisse schauen wir gemeinsam, welche Ansätze sinnvoll sein können. Dabei arbeite ich gerene auf mehreren Ebenen, d.h. auf der körperlichen und emtionalen Ebene.
Je nach Situation können zum Beispiel folgende Methoden zum Einsatz kommen:
- Therapeutischen Frauenmassage
- Ohrakupunktur,
- kinesiologischen Balancen
- Emotionalkörpertherapie
es kommen auch Präparate aus der
- Pflanzenheilkunde
- Spagyrik
- Schüssler Salzen
- Homöopathie oder
- bioidentische Hormone zum Einsatz.
Die Behandlung wird immer individuell abgestimmt und wir schauen gemeinsam, was zu dir passt und dir entspricht.
Erste Dinge, die du selbst bei Kopfschmerzen tun kannst:
- Wasser trinken
- an die frische Luft gehen, am besten in den Wald, ohne Handy
- Bildschirmzeit reduzieren
- eine sanfte Klopfmassage am Kopf
- dir Gedanken machen: was bereitet mir Kopfzerbrechen?
- beobachten: wann bekomme ich Kopfschmerzen, z.B. in einer bestimmten Zyklusphase, immer am Wochenende
- Atemübungen zur Stressreduktion und um aus dem ständig nur im Kopf sein, wieder in den Körper zu kommen
In meiner Praxis begleite ich dich gerne ganzheitlich auch beim Thema Kopfschmerzen.
Buch dir gerne ein telefonisches Kennenlerngespräch oder einen Praxistermin über meine online Terminbuchung
Bild von geralt auf Pixabay


