Inneres Fett, äußere Ruhe. Warum viszerales Fett so gefährlich ist.

 


Nicht alles, was scheinbar unsichtbar ist, existiert nicht.  Ein Blick hinter die Kulissen deines Bauches.

Letzten Sonntag war ich mit zwei Kolleginnen auf dem Frühlingsmarkt, wir hatten dort einen Stand und ich habe unter anderem Messungen der Körperzusammensetzung gemacht. Dabei war das Viszerale Fett oft ein Thema. Und zwar sowohl bei denen, die insgesamt ein zu hohes Gewicht haben, aber auch bei vielen Menschen, deren Gewicht völlig in Ordnung war, war das viszerale Fett war zu hoch.

Und jedes Mal kamen dieselben Fragen: „Ist das schlimm“ und „Wie bekomme ich das weg?“

Genau deshalb schreibe ich diesen Artikel. Den Begriff viszerales Fett haben viele schon gehört und wissen, dass es das Fett um die Bauchorgane ist und irgendwie gefährlich sein soll.

Dieser Blogartikel soll Licht ins Dunkel bringen.


Was ist viszerales Fett?

Viszerales Fett lagert sich nicht unter der Haut ab wie das weiche Fett, das sich als Speckröllchen bemerkbar macht. Das viszerale Fett liegt tiefer, direkt um Leber, Darm und Bauchspeicheldrüse herum. Es ist erst ab einer gewissen Menge am Bauchumfang sichtbar.
Seine Funktion ist es, die inneren Organe zu schützen. Unsere Vorfahren benötigten es als Energiereserve, es wurde aufgebaut, wenn viel Nahrung verfügbar war, um in  Zeiten von Nahrungsmangel davon zehren zu können.

 

Gibt es also böses und gutes Fett?

Nichr wirklich, aber auch hier macht die Dosis das Gift.
Viszerales Fett in zu großen Mengen ist ein „Stoffwechselstörer“ und greift aktiv in die Körperchemie ein. Das bedeutet, es produziert Hormone, entzündungsfördernde Stoffe und bringt den Stoffwechsel durcheinander. Es macht sozusagen was es will.

Das weiche Fett ist eher ein passives Fett und daher weniger problematisch für den Stoffwechsel.

Das viszerale Fett stört also den Stoffwechsel, bremst das Sättigungsgefühl und löst Heißhunger aus. Es fördert chronische Entzündungen und Depressionen und kann den Hormonhaushalt durcheinanderbringen.


Wer ist betroffen?

Das ist der Teil, der viele überrascht: Zu viel viszerales Fett betrifft nicht nur Menschen mit sichtbarem Übergewicht.

Es gibt Menschen, die äußerlich schlank wirken und dennoch eine erhöhte Menge viszerales Fett haben.
Ein erster Hinweis ist der Bauchumfang. Gemessen zwischen Rippenbogen und Hüftknochen, morgens, ohne einzuziehen:

  • Frauen: ab 80 cm erhöhtes Risiko
  • Männer: ab 94 cm erhöhtes Risiko

Begünstigt wird viszerales Fett unter anderem durch Bewegungsmangel, chronischen Stress, ständiges Essen, zu viel Zucker, Fructose (ja, der ach so gesunde Fruchtzucker ist ein Thema für einen eigenen Blogartikel) ungesundes Fett und wenig Ballaststoffe. Auch schlechter Schlaf kann die Entstehung fördern.


Was kannst du tun?

Die gute Nachricht: Viszerales Fett spricht gut auf Veränderungen im Lebensstil an, oft sogar schneller als das sichtbare Fett unter der Haut.

Regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf,  Stressreduktion und eine Ernährung mit wenig verarbeiteten Lebensmitteln machen einen echten Unterschied. Nicht als kurzfristige Kur, sondern als dauerhafter Weg.

Wenn du das Gefühl hast, dass bei dir trotz gesunder Lebensweise etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Manchmal stecken hormonelle Ursachen oder ein dysregulierter Stoffwechsel dahinter – und dann braucht es mehr als nur ein bisschen Sport.

Bauchumfang messen – so geht’s richtig

  • Morgens messen, nüchtern und vor dem Frühstück
  • Aufrecht stehen, normal atmen – nicht einziehen
  • Maßband auf Höhe der Mitte zwischen Rippenbogen und Hüftknochen anlegen
  • Frauen: Werte ab 80 cm gelten als erhöhtes Risiko
  • Männer: Werte ab 94 cm gelten als erhöhtes Risiko

Wer es genauer wissen möchte: In meiner Praxis besteht die Möglichkeit, die Körperzusammensetzung mit einer Bioimpedanzwaage zu messen. So lässt sich der Anteil des viszeralen Fetts deutlich genauer bestimmen als über den Bauchumfang allein.

Magst du wissen, wie es bei dir aussieht? Ich begleite dich gerne dabei, den Ursachen auf den Grund zu gehen und bei der Reduktion vom Viszeralfett.

Katrin Vohrer – Heilpraktikerin in Lauchringen

Katrin Vohrer

Heilpraktikerin · Heilpraxis Lauchringen

Ich begleite Menschen ganzheitlich – mit Schwerpunkt auf Frauenheilkunde, Stoffwechsel und Ernährung. In meiner Praxis in Lauchringen nehme ich mir Zeit für dich und deine Anliegen.


 

Kopfschmerzen verstehen, statt nur Tabletten zu nehmen

Immer nur jetzt: bei sich bleiben als Frau.

Mein November 2025 – Begegnungen überall, sogar mit mir selbst

 

Rückblick November – mit vielen echten Begegnungen

Der November war geprägt von vielen schönen Begegnungen, Ereignissen und weniger von Besinnlichkeit und Rückzug, was ich mir eigentlich gewünscht hatte.

Ein paar Dinge haben wie geplant funktioniert – ich habe mir mehr Zeit für mich eingeplant, endlich wieder mehr Sport gemacht und gemerkt, wie gut mir das tut. Andere Dinge… nun ja, sagen wir so: satt Rückzug eher Rausgehen und Menschen Treffen. Aber am Ende war es genau das, was den Monat so wertvoll gemacht hat.

Highlights

Ein Highlight war der Makramee-Workshop mit meiner Tochter, gemeinsam kreativ sein in einer Gruppe tut einfach gut und ist sehr bereichernd. Oder auch der spontane Kuchenverkauf an der Schule – am Freitag von einer der Mütter organisiert, Samstag und Sonntag durchgezogen. Alle haben mitgemacht, und es war erfolgreich, lustig und ein tolles Gemeinschaftserlebnis.

In der Praxis habe ich ja immer viele Begegnungen und auch berührende Momente. Im November hatte ich zum Beispiel einige Wirbelsäulen-Aufrichtungen, das finde ich jedes Mal aufs neue spannend, Ich freue mich jedes Mal, wenn Menschen sichtbar aufrechter und innerlich gestärkt aus der Behandlung gehen (egal durch welche Methode). Auch meine Abnehm-Patienten waren super motiviert – die Kilos purzelten, die Stimmung stieg.

Mini-Learning des Monats

Wiederholung und verschiedene Blickwinkel sind wichtig.
Viele Dinge, die ich schon oft gehört oder gelesen habe, sind in diesem Monat tiefer bei mir angekommen, spürbar, im Körper. Es fühlt sich an, als ob sich die Puzzleteile plötzlich von alleine ineinanderfügen. Dinge, die ich vorher auch verstanden habe, aber nicht in dieser Tiefe und wenige fühlbar.
Das Learning dabei ist für mich, dass meine Patienten Dinge auch gerne öfter hören dürfen und wir manches mehr in den Körper bringen müssen, damit es fühlbar wird.
Wahrscheinlich klingt das jetzt total abstrakt, aber für mich ist es eines der größten AHA – Erlebnisse des Jahres – nicht so viel zerdenken, mehr fühlen!

Ich schreibe gerade schon am Jahresrückblick und freue mich auf das, was kommt – auf meine Zeit, meine Praxis und die Menschen, die mir ihr Vertrauen schenken.

Zum Schluss durfte ich noch mit vielen Menschen, die mir wichtig sind, meinen Geburtstag feiern und es war ein einfach schön!

Mein Danke geht raus, an alle Menschen, denen ich diesen Monat und das ganze Jahr begegnen durfte!

Danke, danke, danke!

 

Mein Oktober 2025- ein Monat der sehr liebevoll begann und bewegt endete

Der Oktober war ein besonderer Monat – bunt, intensiv und voller neuer Erkenntnisse.

Ein Herzensmoment – die Hochzeit meiner Bonustochter

Gleich zu Beginn gab es ein wunderschönes Fest: die Hochzeit meiner Bonustochter. Ein Tag voller Freude, Lachen, Liebe und Emotionen – so viele kleine Augenblicke, die das Herz weit machen. Es war sehr berührend zu sehen, wie zwei Menschen sich voller Vertrauen füreinander entscheiden. Solche Momente erinnern mich immer wieder daran, worauf es im Leben wirklich ankommt: auf Verbindung, Liebe und echtes Miteinander.

Erfolg und Freude – Pathophysiognomie-Prüfung bestanden

Das nächste Highlight war meine bestandene Pathophysiognomie-Prüfung. Die Gesichtsdiagnostik ist wirklich faszinierend – das Gesicht als Spiegel der Organe zu erkennen, eröffnet einen ganz neuen Blick auf Gesundheit. Dieses Wissen nun auch offiziell anwenden zu dürfen, erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit. Es ist ein weiterer Schritt auf meinem Weg, Menschen noch umfassender begleiten zu können.

Neu: Gesundheitscheck jetzt auch online buchbar

Ab sofort kannst du meinen ganzheitlichen Gesundheitscheck auch online buchen. Damit ist es auch möglich, von zu Hause aus mit mir in Kontakt zu treten. Natürlich ist der Gesundheitscheck auch persönlich in der Praxis möglich.
Die Buchung ist hier möglich: online-terminbuchung

Herbstferien – Zeit zum Durchatmen

In den Herbstferien habe ich mir bewusst Raum für Ruhe und Selfcare gegönnt. Der Herbst ist für mich eine Zeit des Loslassens – wie die Natur, die Altes abstreift, um Platz für Neues zu schaffen. Diese Pause hat mir gutgetan, um neue Energie zu sammeln und frische Ideen zu entwickeln.

Ganzheitliche Zahngesundheit – mehr als nur schöne Zähne

Ein Thema, das mich seit Oktober besonders beschäftigt, ist die ganzheitliche Zahngesundheit. Unsere Zähne stehen in enger Verbindung mit Organen, Energiebahnen und Emotionen – oft spiegeln sie Belastungen wider, die weit über das Körperliche hinausgehen. Da Zähne oft Störfelder darstellen, die große Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben können, ist es mir wichtig noch mehr über diese Zusammenhänge zu lernen. Dieses Wissen fließt nach und nach in meine Arbeit ein, und ich freue mich darauf, hier noch tiefer einzutauchen.

Bewegung als Selbstfürsorge

Eine klare Erkenntnis aus diesem Monat: Sport ist Pflicht – aber im besten Sinne. Nicht als Druck oder Leistungszwang, sondern als liebevolle Form der Selbstfürsorge. Bewegung bringt Energie in Fluss, stärkt die innere Mitte und sorgt für geistige Klarheit. Für mich ist sie zu einem festen Bestandteil meiner täglichen Routine geworden. Und zwar nicht nur, wenn Zeit dafür übrig bleibt. Nein, ich plane mir die Zeit ein und halte mich auch daran.

Nun freue ich mich auf den November, mit neuen Ideen, Begegnungen und mit dem Feiern meines Geburtstags.

Mein September 2025 – Zwischen Spätsommer, Kristallen und Praxisarbeit

Der September war – wie so oft – ein Monat des Übergangs. Zwischen den letzten warmen Sommertagen und dem ersten Hauch von Herbst durfte ich sowohl arbeiten als auch genießen. Eigentlich wollte ich ja langsam wieder in die Praxis starten … aber das Leben hatte andere Pläne.


Sommerferien-Ende und ein sanfter (oder nicht ganz so sanfter) Start

Die ersten beiden Septemberwochen standen noch im Zeichen der Sommerferien. Ich hatte mir vorgenommen, langsam wieder in den Praxisalltag einzusteigen – doch wie das manchmal so ist, ging es dann doch recht rasch und voller Energie los.

Trotzdem blieb Raum für schöne Momente mit meiner Tochter und meinem Enkel. Ein besonderes Highlight war unser Ausflug in die Welt der Kristalle in Rottweil – eine absolute Empfehlung! Klein aber fein! Die Kombination aus Naturwundern, Glanz und einer besonderen Energie hat uns alle begeistert.

Garten, Austausch und Lernen

Im Garten stand natürlich auch noch einiges an – die Natur macht keine Ferien.
Dank online Möglichkeiten standen noch inspirierende Treffen mit lieben Kolleginnen aus Berlin und Kiel auf dem Programm. Der fachliche und menschliche Austausch ist für mich jedes Mal unglaublich bereichernd.

Mit einer Kollegin aus meiner Pathophysiognomie Ausbildung lerne ich gemeinsam – es ist jedesmal faszinierend, wie viel wir aus Gesichtern lesen können und wie gut es sich ergänzt, wenn eine Heilpraktikerin für Psychotherapie und ich als Heilpraktikerin zusammen darauf schauen.

Neues in der Praxis: Online-Terminbuchung optimiert!

Ein kleiner, aber wichtiger Punkt im September war mein Online-Terminbuchung zu überarbeiten. Sie sollte jetzt wirklich rund laufen – also: gerne ausprobieren und mir Rückmeldung geben, falls etwas noch besser werden kann. Ich freue mich über jedes Feedback!

(Tipp: Du findest die Online-Terminbuchung direkt auf meiner Website unter www.heilpraxis-lauchringen.de)

 Jetzt ist wieder eine gute Zeit für die Sanguinum-Stoffwechselkur

Der Herbst ist eine wunderbare Zeit, um den Körper neu zu ordnen, Ballast loszulassen und gestärkt in die kältere Jahreszeit zu starten.
Darum ist jetzt genau der richtige Moment für die Sanguinum-Stoffwechselkur – eine medizinisch begleitete Möglichkeit, gesund und nachhaltig abzunehmen.

Mit individueller Betreuung, sanfter Aktivierung des Stoffwechsels und einer ganzheitlichen Begleitung kann diese Kur helfen, den Körper wieder in Balance zu bringen und das Wohlbefinden auf allen Ebenen zu fördern und ein paar Kilos loszulassen. 🍃

(Wenn du mehr erfahren möchtest, buche gerne ein unverbindliches Infogespräch:
 Terminbuchung)


Ausblick: Der nächste Newsletter kommt!

Im nächsten Newsletter wird es wieder um Fragen aus der Praxis gehen.
Wenn du selbst eine Frage hast – sei es zu einem bestimmten Thema, einer Methode oder einem energetischen Prozess – dann schick sie mir gerne. Vielleicht taucht sie schon im nächsten Beitrag auf!

Ich freue mich, wenn ich dir meinen Newsletter schicken darf. Wenn du das möchtest, dann geht’s hier zur Newsletter-Anmeldung.

Ich wünsche dir einen schönen goldenen Herbst, mit vielen schönen und inspirierenden Momenten.

Herzlichst
Katrin Vohrer

Bild von hot-sun auf pixabay.com

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Mein Juli / August 2025 – Sommer, Pausen und Ruheinseln

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