Zu viel im Kopf und nichts wird fertig? Das hilft mir:
Manchmal ist mir alles zu viel.
Die Arbeit, der Haushalt, die Gedanken an all die Dinge, die noch erledigt werden sollten, das Mitdenken für Mann, Kind, Hund und Katze.
Vor kurzem wollte ich mich nur kurz hinsetzen und einen Therapieplan fertig machen. Vorher nur noch kurz die Spülmaschine ausräumen, die Wäsche anwerfen, daran denken, der Lehrerin vom Kind noch eine Nachricht zu schreiben und so weiter. Anschließend hatte ich das Gefühl, doch wieder irgendetwas vergessen zu haben.
Kennst du das? Du springst von einer Sache zur nächsten, alles nur noch kurz oder schnell. Am Abend bist du müde und trotzdem bleibt das Gefühl, irgendwie nicht fertig geworden zu sein.
Die Lösung?
Ein Ideenparkplatz kann hier hilfreich sein. Das ist eine Liste. Mehr braucht es nicht. Jede neue Idee kommt sofort dort hinein, egal wie klein sie ist. Du hältst sie fest und musst sie nicht gleich umsetzen.
Das Schöne daran: Dein Kopf darf loslassen. Er weiß jetzt, dass nichts verloren geht, und hört auf, dich ständig zu erinnern. Der Ideenparkplatz ist keine weitere to do Liste, es ist einfach ein Ort, an dem die Gedanken geparkt werden, damit sie nicht im Kopf kreisen müssen. Was damit geschieht, kannst du später entscheiden. Manche Dinge erledigen sich dann auch von selbst oder sind nicht mehr wichtig.
Wen betrifft das?
Oft Menschen, die viel Verantwortung tragen und in vielen Rollen gleichzeitig unterwegs sind. Mütter, Selbstständige, alle, die für andere da sind.
Das Gefühl, etwas vergessen zu haben, entsteht häufig einfach dadurch, dass alles im Kopf gehalten wird. Der Kopf meldet dann ständig „offen“, auch wenn vieles davon gar nicht dringend ist oder im Moment eigentlich auch nicht relevant.
Was kannst du tun?
Fang klein an. Ein Zettel oder eine Notiz auf dem Handy reicht. Diese Schritte haben mir geholfen:
- alle Ideen an möglichst wenig Orten: ein Kalender mit viel Platz und eine Notiz im Handy oder einen Zettel am Kühlschrank
- Schreib jede neue Idee sofort auf, bevor du weitermachst
- Alles, was länger als zwei Minuten dauert, ist ein Projekt
- Schreib zu jedem Projekt einen Satz: „Fertig, wenn …“ Also ganz konkret: Woran merkst du, dass es für heute fertig ist?
- Schau einmal pro Woche auf die Liste und entscheide, was als Nächstes dran ist
Am Ende eines Tages hilft ein einziger Satz: „Für heute bin ich fertig: “ Das fühlt sich anders an als eine endlose To-do-Liste.
Kleine Rituale für zwischendurch
Der Parkplatz sortiert die Gedanken. Dein Körper braucht seine eigene Pause. Dafür helfen feste Rituale, die du in den Tag einbauen kannst.
Hier ein paar Vorschläge:
- Setz dich zweimal am Tag kurz hin und spür deinen Körper. Wo sitzt du, wie fühlst du dich? Wo spürst du Anspannung?
- 4-7-8-Atmung: Auf 4 einatmen, auf 7 die Luft anhalten (anfangs vielleicht eher auf 4 und dann steigern), auf 8 ausatmen. Auf jeden Fall länger aus- als einatmen.
- Plane eine feste Ruhepause ein, am besten zur gleichen Zeit, damit sie zur Gewohnheit wird. Dabei kannst du dich für einige Minuten auf den Rücken legen, wie bei der Tiefenentspannung im Yoga.
Meine bevorzugte Möglichkeit für diese Pause ist seit einigen Wochen die BEMER-Matte (physikalische Gefäßtherapie). Ich lege mich dafür zweimal am Tag auf die Matte, schließe die Augen und lasse den Alltag kurz draußen. Für mich ist das ein fester Teil meiner Selbstfürsorge geworden.
Probier den Ideenparkplatz doch mal eine Woche aus und schau, wie sich dein Kopf danach anfühlt. Welches zusätzliche Entspannungs- und Pausenritual passt zu dir?
Möchtest du die BEMER Therapie kennenlernen?
Wie fühlt sich eine Pause an, die sich wirklich nach Pause anfühlt? Ich bin neugierig, ob die BEMER Therapie auch für dich eine erholsame Pause sein kann. Du legst dich hin, schließt die Augen und spürst nach, wie es sich für dich anfühlt.
Sprich mich gerne an und probier es selbst mal aus. Oder vielleicht kennst du die BEMER Therapie auch schon und möchtest mehr darüber wissen. Dann erzähle ich dir gerne mehr darüber.
Wenn du Fragen hast oder die BEMER Therapie testen möchtest, buch dir gern einen Termin bei mir. Auch ein kurzes telefonisches Kennenlerngespräch ist möglich.

Katrin Vohrer
Heilpraktikerin · Heilpraxis Lauchringen
Ich begleite Menschen ganzheitlich, mit Schwerpunkt auf Frauenheilkunde, Stoffwechsel und Ernährung. In meiner Praxis in Lauchringen nehme ich mir Zeit für dich und deine Anliegen.


